Hamburg-Bergedorf bekommt ein Hospiz für schwerstkranke Menschen mit einem einzigartigen Bereich auch für junge Erwachsene.

Skizze P-O-I Design von einer ersten Planidee der Euroterra GmbH
Skizze P-O-I Design von einer ersten Planidee der Euroterra GmbH

„Das neue Hospiz in Bergedorf ist uns eine Herzensangelegenheit und wir freuen uns, dass die Bewohner von Bergedorf und Umgebung dieses Projekt unterstützen“, sagt Hans-Michael Kay der Infinitas-Kay-Stiftung.

Die Infinitas-Kay-Stiftung plant – gemeinsam mit den Bürgern in Bergedorf – den Bau eines Hospizes in Hamburg-Bergedorf. Die neue Einrichtung zeichnet sich auch durch eine Besonderheit aus: Ein Teil des Gebäudes wird speziell für die bedarfsgerechte Versorgung junger Erwachsener vorgesehen.

„Die letzten Schritte eines Menschen sollten genauso behutsam begleitet werden wie die ersten“, sagt Marianne Kay, die die Stiftung zusammen mit ihrem Mann Hans-Michael gegründet hat.

Jeder möchte zu Hause sterben – aber wenn das wirklich nicht mehr geht, soll das Hospiz der richtige Ort sein. Wir sind den Menschen etwas schuldig, die den Grundstein unseres heutigen Wohlstands gelegt haben.

Am Projekt beteiligt sind die Infinitas-Kay-Stiftung, die Elb Diakonie, Köhler & von Bargen, die euroterra GmbH architekten ingenieure, New Communication sowie ein Betreiber und lokale Institutionen aus dem Palliativbereich. Weitere Unterstützer sind herzlich willkommen.

Die Infinitas-Kay-Stiftung wurde 2008 von Marianne und Hans-Michael Kay in Hamburg gegründet. Sie unterstützt und ermöglicht die Betreuung, Versorgung und Begleitung von unheilbar kranken und sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Anlass für die Gründung der Stiftung war eine prägende persönliche Erfahrung von Marianne Kay: der Sterbeprozess ihres Vaters. Seither setzt sich das Ehepaar Kay für die bestmögliche Betreuung von sterbenden Menschen jeden Alters ein.

Insgesamt wird die neue Einrichtung 16 Plätze bereitstellen.

HOSPIZ IM PARK – BERGEDORF